Mottenkiste: Wir fahr’n zum Sepp 2006
Anläßlich unserer Fahrt zum Sepp 2006 hab ich einige Fotos zum einem Filmchen zusammengeschnitten, der lange Zeit auf unserer alten Website zu sehen war. Hier sozusagen die Wiederaufführung.
Anläßlich unserer Fahrt zum Sepp 2006 hab ich einige Fotos zum einem Filmchen zusammengeschnitten, der lange Zeit auf unserer alten Website zu sehen war. Hier sozusagen die Wiederaufführung.
Hallo Leute,
vom 12. bis zum 18. Oktober fahren wir von der IG 6014 bereits zum 10. Mal zum Sepp nach Peckfitz. Aus diesem Grund erinnere ich an dieser Stelle an vielen Fahrten auf in Richtung Sachsen-Anhalt.

Angefangen hat es schon 1999, noch zu Vor-IG-Zeiten, als Andreas Huth zum ersten Mal den Slogan “Wir fahr’n zum Sepp!” ausrief. Damals machte sich ein kleiner unerschrockener Haufen des Freitagnachmittags auf in den Osten, um auf einem ehemaligen NVA-Gelände ein Militärfahrzeugtreffen und einen Militaria- und Funk-Flohmarkt zu besuchen. Damals war die Ringstrasse noch platt, die Sandgrube noch offen und übersichtlich und auf unserem Campground noch dichter grüner Rasen…

Im Jahr drauf, zum ersten Mal unter der Ägide der IG 6014, gab es schon die erste Vor-Huth, die sich, bevor die Kolonne beim Sepp eintraf, schon am Donnerstag auf den Weg machte und quasi schon mal den Campground herrichtete. Es wurden Hinweisschilder angebracht und sogar ein Mannschaftszelt errichtet. Und vor allem Traditionen fortgeführt…

2001 begab sich schon eine größere Vor-Huth von fünf Fahrzeuge auf nach Peckfitz. Die Ringstrasse war nun nicht mehr total platt, sondern es wurden schöne Hügel, die zum fröhlichen Verschränken einluden, ausgebaggert. Außerdem wurde im benachbarten Mieste ein Eiscafé eröffnet, das alsbald zum Stammlokal der IG wurde. Einzelne Geländeabschnitte bekamen nun auch Namen und die Sandgrube konnte nun nicht mehr befahren werden.

Im nächsten Jahr begab sich die Vor-Huth noch früher auf den Weg. Das Camp wurde größer, der Rasen spärlicher und die Lagerfeuer gewaltiger. Als Wochenaufgabe wurde der Flak-Scheinwerfer vom Sepp zum Leuchten gebracht. Allerdings nur für ein paar Sekunden, aber pünktlich zum Eintreffen der Kolonne aus Hessen. Peckfitz war geprägt von Feuchtigkeit (von unten), Schlamm und pausenlosem Fahren. Und vor allem von einer Kupplungsreparatur, die zur Kabarettveranstaltung wurde.

2003 wurde ausgiebig der nahe Baggersee, der aber nicht zur Waldsiedlung gehört, zu Baden genutzt. Das schöne Wetter machte dies möglich. Bemerkenswert war in diesem Jahr der recht ungewöhnliche Sani-Einsatz mittels eines Land Rovers. Auf Sand fällt man übrigens sehr weich…
2004: Sonnenschein, Spass und gute Laune zeichneten Peckfitz in diesem Jahr aus. Wie immer wurden alte Traditionen, wie z.B. das Auto auf die Seite legen, gepflegt, der See wurde ausgiebig genutzt und auch der örtliche DKW-Händler wurde besucht. Man darf nie vergessen, was Iltisse so alles aushalten können und wenn sie mal kaputt gehen, dann meistens kurz vor zu Hause.

2005 wurde unser Camp immer größer. Mittlerweile belagerten wir den ganzen Platz rund um den Kamin inkl. der Baracke. Auch die Gruppenstärke in Peckfitz nahm zu. Teilweise beherrschten wir das Gelände beim Sepp, d.h. an jeder Ecke traf man einen von uns. Es mutete zu, wie in Familienferien. O-Ton: “Alle haben Wohnwagen, nur wir machen Urlaub mit grünen Kisten!”

2006 war geprägt von Schrauben und Bergen. Wie auch im letzten Jahr fiel dieses Mal kein Auto um, dafür wurden mehr geborgen und repariert (sofern es ginge). Viel los war auch am See. Viele der Teilnehmer rückten mit dem großen Besteck an und hatten auch keine Skrupel, dieses ordentlich zu bewegen.
2007: Mehr gemütliches Herumrollen im Wald, weniger Hardcore-Action, mehr kulturelles Interesse, weniger konstruktives Schrauben, so die Motti in diesem Jahr. Und auch diesmal ging es gleich weiter nach Korbach. Aber das ist eine ganz andere Geschichte…